Sonntag, 26. November 2017

Der neue BMW M3 CS.

Mit dem neuen BMW M3 CS (Verbrauch kombiniert: 8,3 l/100 km*; CO2-Emissionen kombiniert: 194 g/km*) präsentiert die BMW M GmbH ein weiteres exklusives und limitiertes Sondermodell. Mit seinem betont sportlichen Auftritt setzt der neue M3 CS die jahrzehntelange Tradition der erfolgreichen M Sondermodelle fort, die 1988 mit dem BMW M3 Evolution der Baureihe E30 begonnen hat. Zugleich bietet die viertürige Hochleistungs-Limousine die perfekte Kombination von Dynamik und Alltagstauglichkeit.

Gegenüber dem M3 mit Competition Paket wurde die Leistung des 3,0 Liter grossen Hochleistungstriebwerkes um zehn auf 460 PS angehoben. Dank modernster M TwinPower Turbo Technologie beschleunigt der M3 CS in nur 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des serienmässig mit dem M Drivers Package ausgerüsteten M3 CS wird bei 280 km/h elektronisch begrenzt. Der von zwei Mono-Scroll-Abgasturboladern unter Druck gesetzte Reihensechszylinder ist mit Ladeluftkühlung, der Benzin-Direkteinspritzung High Precision Injection, der variablen Ventilsteuerung VALVETRONIC und der stufenlosen Nockenwellenverstellung Doppel-VANOS konsequent auf hohe Spitzenleistung, aber auch fülliges Drehmoment schon ab niedrigen Drehzahlen und hohe Effizienz ausgelegt (Verbrauch kombiniert: 8,3 l/100 km*; CO2-Emissionen kombiniert: 194 g/km*). Per Druck auf den neuen, roten Start-Stopp-Knopf wird der Motor des neuen BMW M3 CS in Gang gesetzt. Er begeistert durch seinen charakteristischen Sound, für den eine speziell abgestimmte Sportabgasanlage mit vier Endrohren sorgt.

Serienmässig ist der neue BMW M3 CS mit dem 7-Gang M Doppelkupplungsgetriebe (M DKG) mit Drivelogic ausgestattet. Das hochmoderne, mit einem separaten Ölkühler versehene Getriebe erlaubt sowohl automatisierte Gangwechsel als auch manuelle Eingriffe über Schaltpaddel am Lenkrad. Es wechselt die Gänge in Sekundenbruchteilen ohne Zugkraftunterbrechung, sorgt aber auch durch den lang übersetzten siebten Gang für ein niedriges Drehzahlniveau und einen geringen Verbrauch bei längeren Autobahnetappen.

Das Fahrwerk des neuen BMW M3 CS entspricht weitgehend dem des M3 mit Competition Paket. Die Träger und Gelenke sowohl der Vorder- als auch der Hinterachse bestehen aus geschmiedetem Aluminium und sind daher besonders leicht. Das hält die ungefederten Massen gering und kommt der Fahrdynamik zugute. Der M3 CS ist serienmässig mit dem Adaptiven M Fahrwerk ausgestattet. Die Fahrwerksgeometrie wurde auf eine optimierte Performance sowohl auf der Strasse als auch auf der Rennstrecke ausgelegt. Für bestmöglichen Grip unter allen Fahrzuständen sorgen die Dynamische Stabilitäts Control (DSC), die über einen M Dynamic Mode verfügt, und das Aktive M Differenzial. Die Regelsysteme für das Adaptive M Fahrwerk, DSC und das Aktive M Differenzial wurden hinsichtlich der fahrdynamischen Anforderungen im BMW M3 CS ebenso modifiziert wie auch die Abstimmung der elektromechanisch arbeitenden Lenkung. Der Fahrer hat dabei jederzeit die Möglichkeit, die Wirkungsweise der Lenkung und des Fahrwerks individuell an seine persönlichen Vorlieben beziehungsweise die Anforderungen der jeweiligen Fahrtstrecke anzupassen. Für den Einsatz auf der Rennstrecke bestens geeignet sind die Leichtmetallräder in den Dimension 9 J x 19 vorne und 10 J x 20 hinten. Sie sind serienmässig mit Cup-Reifen vom Typ Michelin Pilot Sport Cup 2 bestückt (vo.: 265/35 R 19, hi.: 285/30 R 20). Diese auch für den Strassenverkehr zugelassenen Semi-Slicks sorgen für höchstmöglichen Grip und beste Seitenführung auch bei sehr schneller Fahrt auf der Rennstrecke. Wahlweise wird der M3 CS mit Michelin Sport-Strassenreifen geliefert.

Dank des grosszügigen Einsatzes von Vollleder BiColor Silverstone/Schwarz und Alcantara überzeugt das Interieur des neuen BMW M3 CS mit einer gelungenen Mischung aus zugleich sportlichem und edlem Ambiente. Auf Annehmlichkeiten muss der Fahrer des M3 CS nicht verzichten. So ist eine Klimaautomatik ebenso ab Werk an Bord wie ein Harman Kardon Surround Sound System und das Navigationssystem Professional. Die Designer der BMW M GmbH haben auch beim neuen M3 CS für einen dem sportlichen Anspruch gerecht werdenden optischen Auftritt gesorgt. Das markante, mit modernsten LED-Doppelscheinwerfern ausgestattete Gesicht des M3 CS zeichnet sich durch eine Frontschürze mit grossen, dreigeteilten Lufteinlässen aus. Exklusiv für den neuen M3 CS wurde die Abrisskante auf dem Heckdeckel neu gestaltet. Dieser so genannte Gurney trägt zusammen mit dem Frontsplitter und dem Heckdiffusor zu einer grösstmöglichen Reduzierung des dynamischen Auftriebs bei. Diese Bauteile sind ebenso aus dem leichten, hochfesten Hightech-Werkstoff CFK gefertigt wie die Motorhaube und das Dach des neuen BMW M3 CS.

Kunden können den neuen BMW M3 CS ab Januar 2018 bestellen, die Fertigung des produktionsbedingt auf rund 1 200 Einheiten limitierten Sondermodells startet im März 2018.

*Als Basis für die Verbrauchsermittlung (Strom, Kraftstoff) gilt der ECE-Fahrzyklus (93/116/EG). Dieser setzt sich aus ca. einem Drittel Fahrt innerorts und zwei Dritteln ausserorts (gemessen an der Wegstrecke) zusammen. Zusätzlich zum Energieverbrauch wird die CO2-Emission gemessen. Der Verbrauch wurde auf Grundlage der Serienausstattung errechnet. Sonderausstattungen können den Verbrauch und die Fahrleistungen beeinflussen. CO2-Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffes bzw. anderer Energieträger entstehen, werden bei Ermittlung der CO2-Emissionen gemäss der Richtlinie 1999/94/EG nicht berücksichtigt. Informationen zum Treibstoffverbrauch und zu den CO2 -Emissionen, inklusive einer Auflistung aller angebotenen Neuwagen, sind kostenlos an allen Verkaufsstellen erhältlich oder im Internet unter www.energieetikette.ch abrufbar. Der Treibstoffverbrauch und damit die CO2 -Emissionen eines Fahrzeugs sind auch vom Fahrstil, vom gewählten Reifenformat sowie von anderen nicht technischen Faktoren abhängig.





Verkaufsstart für neuen Audi RS 4 Avant

Der neue Audi RS 4 Avant (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,8; CO2-Emission kombiniert in g/km: 200-199*) kombiniert enorme Fahrleistungen mit höchster Alltagstauglichkeit. Seine Weltpremiere feierte das Modell auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main. Ab Donnerstag, 2. November, können Kunden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern den Audi RS 4 Avant bestellen. Der Basispreis beträgt 79.800 Euro.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Die Schweizer Premieren von der Auto-Zürich vom 02.-05.11.2017

Auch die 31. Auto-Zürich kann wiederum mit diversen Schweizer Premieren aufwarten,
ganz genau 41 an der Zahl, unter anderem folgende 4 Premieren die mich persönlich am meisten reizen:


Audi RS 4 Avant
Der Sportkombi mit 450 PS aus einem 2,9-Liter-V6-Biturbo (0-100 km/h in 4,1 s,
250 km/h Spitze) kommt Anfang 2018 für 103 000 Franken in die Schweiz.
Weiter haben die Hightech-Luxuslimousine A8 und der Kultsportler TT RS mit
Performance Parts Schweizer Premiere.

Opel Insignia GSi
Doppelt neu präsentiert sich Opels Insignia. Einerseits kommt der ein
Zentimeter tiefere Sportler GSi mit 260 PS, andererseits ist der zwei Zentimeter
höhere Geländekombi Country Tourer (ab 49 400 Franken) zu sehen. Weiter
zeigt Opel den Familienvan Vivaro Tourer (ab 39 800 Franken).

Porsche GT2 RS
Der schnellste und stärkste Strassen-911er liefert 700 PS und 750 Nm (0-100
km/h in 2,8 s, 340 km/h Spitze). Der Rekord-Bolide (schnellstes Serienauto mit
Strassenzulassung auf der Nürburgring-Nordschleife) hat ab 341 800 Franken
seinen Preis. Ebenfalls neu: Der Luxus-SUV Cayenne (91 500 Franken).

Rolls-Royce Phantom
Die achte Auflage des Phantom wirkt dank höherem Kühlergrill noch mächtiger.
Passend kraftvoll ist der 6,8-Liter-V12 Biturbo mit 571 PS und 900 Nm. Innen
bleibts ab 500 300 Franken bei allem erdenklichen luxuriösen Schnickschnack.


Mehr über die Messe erfährst du unter: www.auto-zuerich.ch






 



Sonntag, 24. September 2017

Innovative Technologien für eine neue Legende: der neue BMW M8 GTE.

BMW Motorsport hat im Rahmen der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main (GER) sein neues Spitzenmodell für den internationalen GT-Sport vorgestellt: den BMW M8 GTE. Schon bevor das BMW 8er Coupé auf den Markt kommt, wird das Rennfahrzeug in der kommenden Saison unter anderem in der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) an den Start gehen. In diesem Rahmen feiert BMW Motorsport auch seine Rückkehr zu den legendären 24 Stunden von Le Mans (FRA). Der BMW M8 GTE steht damit für innovative Spitzentechnologie und jahrzehntelange Motorsport-Tradition gleichermaßen. Auf der IAA zeigte sich das neue Fahrzeug in einem speziell für diesen Anlass gestalteten BMW M Motorsport Design, das auch optisch bereits einen Vorgeschmack auf 2018 gibt.  Es spiegelt die enge Verbindung zwischen Serienentwicklung und Motorsport wider und macht einmal mehr deutlich, wie sehr BMW Motorsport und BMW M zusammengehören.

Am 1. Juli 2017 absolvierte der BMW M8 GTE auf dem Gelände vom BMW Group Werk Dingolfing (GER) seinen erfolgreichen Rollout – dort, wo das Serienmodell des neuen BMW 8er gefertigt werden wird. Die enge Verbindung zwischen Serie und Rennsport ist eine der Prämissen in der Entwicklung des BMW M8 GTE. Die Erkenntnisse aus den Renneinsätzen mit dem Fahrzeug in der FIA WEC und in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) in Nordamerika fließen unmittelbar in die parallel laufende Serienentwicklung ein.

„Der BMW M8 GTE ist unser neues Flaggschiff im GT-Sport und wird sich weltweit mit der starken Konkurrenz in diesem Segment messen“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Die Präsentation des ungetarnten Fahrzeugs im Rahmen der IAA ist für uns der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zum ersten Renneinsatz, der für die 24 Stunden von Daytona 2018 vorgesehen ist. Die FIA WEC und die IMSA-Serie in Nordamerika sind ein Top-Wettbewerbsumfeld für unseren neuen Herausforderer. Im BMW M8 GTE bringen wir Spitzentechnologie in die internationale Königsklasse des GT-Sports und knüpfen gleichzeitig an unsere Tradition in Le Mans an. Die Entwicklung des BMW M8 GTE läuft nach Plan, und wir können es kaum erwarten, das Fahrzeug ab 2018 um Siege kämpfen zu sehen.“

Eine neue Dimension von Effizienz.
Der per Reglement auf einen Hubraum von 4,0 Litern begrenzte V8-Motor mit BMW TwinPower Turbotechnologie hat je nach Einstufung eine nominelle Basisleistung von über 500 PS. Zylinderblock und Zylinderkopf werden vom Serienmotor übernommen und stammen aus der Leichtmetallgießerei im BMW Group Werk Landshut (GER). Der Fokus der Entwicklungsarbeit liegt auf größtmöglicher Effizienz und maximaler Ausdauer. Für all das bietet der starke Serienmotor die perfekte Basis. Die Kraftübertragung erfolgt beim BMW M8 GTE über ein sequenzielles Sechs-Gang-Rennsport-Getriebe.

Mit künstlicher Intelligenz zu mehr Freiheit für die Ingenieure.
„Virtual Development“ spielt bei der Entwicklung des BMW M8 GTE eine zentrale Rolle. So wird die Traktionskontrolle mit Hilfe eines mitlernenden künstlichen Systems entwickelt. Dank Topologie-Optimierung mit 3D-Druck haben die Ingenieure auf der Suche nach innovativen und kreativen Lösungen für das Design des Fahrzeugs deutlich mehr Freiräume. Rapid Prototyping ermöglicht es ihnen zudem, ein neues Teil nur 24 Stunden nach der virtuellen Entwicklung als einsatzfähigen Prototyp in den Händen zu halten.

Rennsport und Serie gehen Hand in Hand – Ähnlichkeiten beim Design.
Beim BMW M8 GTE arbeiten Motorsport- und Serienentwickler eng zusammen. So spielt der konsequente Leichtbau auch in der Entwicklung des neuen GT-Sportwagens eine entscheidende Rolle. Durch den umfangreichen Einsatz ultraleichter CFK-Komponenten wird eine deutliche Gewichtsreduktion erreicht. Der BMW M8 GTE wiegt bei einer Länge von 4.980 mm und einer Breite von 2.046 mm lediglich ca. 1.220 Kilogramm. Beim Design zeigt der BMW M8 GTE ebenfalls seine enge Verwandtschaft mit dem BMW 8er Coupé und dem BMW M8. Sie wird unter anderem bei der gemeinsamen Dachlinie sowie bei der Gestaltung der Front- und Heckleuchten deutlich.

Höchstleistung in der Aerodynamik-Entwicklung.
Ebenso unverzichtbar wie zeitintensiv ist die Arbeit an der Aerodynamik eines neuen Rennfahrzeugs. Umso wichtiger ist es für die BMW Ingenieure, von Anfang an mit maximaler Effizienz am Chassis des BMW M8 GTE arbeiten zu können. Ein neuer Algorithmus ermöglicht eine deutliche Steigerung der CFD-Berechnungen und bietet somit die Möglichkeit, mit mehr Rechenpower die Anzahl möglicher Simulationen deutlich zu erhöhen, ehe es überhaupt in den Windkanal geht. Dort nutzt BMW Motorsport wiederum die Synergien mit der Serienentwicklung und profitiert von den perfekten Testbedingungen im BMW Group Aero Lab. Ein Ergebnis der Aero-Entwicklung sind unter anderem neuartige Aero-Felgen, die als Konzept auf der IAA vorgestellt werden.

Modernste 3D-Messtechnik im Einsatz.
Die enge Verflechtung von Serien- und Motorsportentwicklung setzt sich in zwei weiteren wichtigen Bereichen fort: Dieselbe 3D-Messtechnik, die bereits beim 2017 erstmals eingesetzten BMW M4 DTM angewendet wurde, kommt auch beim BMW M8 GTE zum Einsatz. Das hochmoderne Messsystem aus der BMW Serienentwicklung bietet die perfekte Qualitätskontrolle nach dem Aufbau eines Rennwagens. Bei einem derart komplexen Fahrzeug wie dem BMW M8 GTE, der komplett in Handarbeit aufgebaut wird, ist die korrekte Einhaltung und Umsetzung aller Abmessungen essenziell.

Lange Historie von BMW Motorsport in Le Mans.
BMW Motorsport kehrt 2018 im Rahmen der FIA WEC nach Le Mans zurück. Zuletzt stand 2011 mit dem BMW M3 GT2 ein BMW Rennfahrzeug in der Startaufstellung. Ein Jahr zuvor hatte das BMW M3 GT2 Art Car von Jeff Koons (USA) an gleicher Stelle für Aufsehen gesorgt und das bislang letzte Kapitel der BMW Art Car Collection in Le Mans geschrieben. Zu den BMW Art Cars, die zuvor in Le Mans gestartet waren, zählten unter anderem der BMW 3.0 CSL von Alexander Calder (USA, 1975), der BMW 320i von Roy Lichtenstein (USA, 1977) und der BMW M1 von Andy Warhol (USA, 1979).

Die große sportliche Sternstunde für BMW Motorsport in Le Mans schlug 1999, als Yannick Dalmas (FRA), Joachim Winkelhock (GER) und Pierluigi Martini (ITA) im BMW V12 LMR den Gesamtsieg feierten. 1995 hatte bereits der von einem BMW Motor angetriebene McLaren F1 GTR auf dem „Circuit de la Sarthe“ triumphiert.

Der erste Start eines BMW Fahrzeugs bei den 24 Stunden von Le Mans datiert aus dem Jahr 1939. Damals feierte ein BMW 328 nach 236 Runden einen Klassensieg. Ab dem Jahr 1972 waren regelmäßig BMW Fahrzeuge beim Langstreckenklassiker am Start.
 
Technische Daten BMW M8 GTE.

Abmessungen

Länge ohne Heckflügel:           4.980 mm
Breite ohne Spiegel:                 2.046 mm
Breite mit Spiegel:                    2.224 mm
Höhe:                                       1.212 mm (variabel)
Radstand:                                 2.880 mm

Motor

Typ:                                          V8-Motor mit BMW TwinPower Turbotechnologie
Hubraum:                                 3.981 ccm
Zylinderanzahl:                         8
V-Winkel:                                  90°
Bohrung:                                   89 mm
Hub:                                          80 mm
Zylinderabstand:                       98 mm
Drehzahl:                                  ca. 7.000 U/min

Karosserie

•       Mischbau-Karosserie mit Carbon Core und
        DMSB-zertifiziertem Sicherheitsüberrollkäfig
•       Außenhaut aus CFK mit Schnellwechselkonzept

Fahrwerk

•        Doppel-Querlenker an Vorder- und Hinterachse
•        Vierfach verstellbare Stoßdämpfer vorne und hinten
•        Stabilisatoren mit Schnellverstellung

Kraftübertragung

•        6-Gang sequentielles Motorsport-Getriebe
•        Elektrisches Paddle-Shift System
•        Mechanisches Sperrdifferenzial
•        CFK-Kardanwelle
•        Sachs Kohlefaser Kupplung

Elektronik

•        BMW Motorsport eigene SW Funktionen für alle Motor-, Getriebe-
         und Fahrerunterstützungsfunktionen
•        Lenkrad mit 16 Knöpfen und sieben Drehschaltern
•        Rear-View-Kamerasystem mit Objekterkennung
•        Hochleistungsscheinwerfer mit OSRAM LED Elementen
•        Live-Telemetrie-System zur Fahrzeugüberwachung

Räder/Reifen

•        BMW Aero Felgen in 12,5x18 Zoll an der Vorderachse und 13x18 Zoll
         an der Hinterachse
•        Michelin Reifen in 30/68 R18 an der Vorderachse und 31/71 R18
         an der Hinterachse





Weltpremiere Showcar Mercedes-AMG Project ONE: Mercedes-AMG bringt Formel 1-Technologie für die Straße

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt feiert das Mercedes-AMG Project ONE seine Weltpremiere: Das zweisitzige Supersportwagen-Showcar bringt erstmals modernste und effizienteste Formel 1-Hybrid-Technologie nahezu eins zu eins von der Rennstrecke auf die Straße und bildet den Höhepunkt des Jubiläums 50 Jahre AMG. Der Performance-Hybrid leistet voraussichtlich mehr als 1.000 PS, seine Höchstgeschwindigkeit soll bei über 350 km/h liegen. Das Showcar kombiniert überwältigende Rennstrecken-Performance und alltagstaugliche Formel 1 Hybrid-Technologie mit beispielhafter Effizienz. Das ist weltweit einzigartig. Bei Mercedes-AMG liegt die Gesamt­verantwortung für die Realisierung des Project ONE. Die Umsetzung der aufwändigen Entwicklung erfolgt im engen Schulterschluss mit den Formel 1-Experten von Mercedes-AMG High Performance Powertrains in Brixworth sowie Mercedes-AMG Petronas Motorsport in Brackley. Zusammen mit dem viertürigen AMG GT Concept gibt das Mercedes-AMG Project ONE einen weiteren Ausblick auf die zukünftige Performance-Hybrid-Antriebsstrategie der Sportwagenmarke von Mercedes-Benz.
 
Seit den Ursprüngen des Motorsports ist es ein Traum der Ingenieure, Rennsport-Technologie auf die Straße zu bringen. Mercedes-AMG lässt diesen Traum jetzt auf allerhöchstem Niveau Wirklichkeit werden. „Motorsport ist für uns kein Selbstzweck. Unter maximalem Wettbewerb entwickeln wir Technologien, von denen später auch unsere Serienfahrzeuge profitieren. Erfahrungen und Erfolge aus drei Konstrukteurs- und Fahrer-Weltmeisterschaften nutzen wir jetzt, um Formel 1-Technologie erstmals auf die Straße zu bringen: im Mercedes-AMG Project ONE“, sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.
„Das Mercedes-AMG Project ONE ist das erste Formel 1-Auto mit Straßenzulassung. Unser hocheffizientes Hybrid-Aggregat aus dem Motorsport und die elektrifizierte Vorderachse sorgen für eine faszinierende Mischung aus Performance und Effizienz. Mit über 1.000 PS Systemleistung und mehr als 350 km/h Höchstgeschwindigkeit fährt dieses Hypercar genau so, wie es aussieht: atemberaubend“, sagt Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.
Das Konzeptfahrzeug gibt bereits zahlreiche konkrete Hinweise auf das kommende Serienmodell. „Das Hypercar stellt das ambitionierteste Projekt dar, das wir uns jemals vorgenommen haben. Es markiert einen weiteren Höhepunkt der erfolgreichen strategischen Weiterentwicklung von Mercedes‑AMG zur Performance- und Sportwagen-Marke. Das Project ONE versetzt die Messlatte des derzeit technisch Machbaren auf ein neues Niveau und stellt mit seiner Kombination aus Effizienz und Performance den absoluten Benchmark dar. Gleichzeitig gibt das Project ONE einen Ausblick, wie AMG Driving Performance in der Zukunft definiert“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Der Antrieb: ein Turbomotor und vier Elektromaschinen
Der High Performance Plug-in-Hybrid Antrieb des Mercedes-AMG Project ONE stammt direkt aus der Formel 1 und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Motorsport-Experten von Mercedes-AMG High Performance Powertrains in Brixworth realisiert. Er besteht aus einer hochintegrierten und intelligent miteinander vernetzten Einheit aus Hybrid-Turbo-Verbrennungsmotor mit insgesamt vier Elektromaschinen: Eine ist im Turbolader integriert, eine befindet sich direkt am Verbrennungsmotor und ist mit der Kurbelwelle verbunden, zwei weitere treiben die Vorderräder an.
Der 1,6-Liter-V6-Hybrid Benzinmotor mit Direkteinspritzung und elektrisch unterstützter Single-Turboaufladung kommt direkt aus dem Mercedes-AMG Petronas Formel 1-Rennwagen. Die vier obenliegenden Nockenwellen werden über Stirnräder angetrieben. Um ein hohes Drehzahlniveau zu erreichen, sind die mechanischen Ventilfedern durch pneumatische Ventilfedern ersetzt. Das in Mittelmotorposition vor der Hinterachse eingebaute Triebwerk dreht daher auch mühelos bis zu 11.000/min, was für ein Straßenfahrzeug derzeit einzigartig ist. Für längere Haltbarkeit und die Verwendung von handelsüblichem Super plus Benzin statt Rennkraftstoff bleibt es jedoch bewusst unter dem F1-Drehzahllimit.
Die Elektromotoren an der Vorderachse sind ebenfalls wahre Drehzahlwunder mit Rotorumdrehungen bis zu 50.000/min – derzeitiger Stand der Technik ist eine Drehzahl von 20.000/min.
Das Hochdrehzahltriebwerk wird durch einen Hightech-Turbolader zusätzlich beflügelt. Abgas- und Verdichter-Turbine sind voneinander getrennt mit optimaler Position zur Abgas- und zur Ansaugseite des V6-Motors positioniert und durch eine Welle miteinander verbunden. Auf dieser Welle befindet sich ein ca. 90 kW starker Elektromotor, der je nach Betriebszustand die Verdichter-Turbine mit 100.000/min elektrisch antreibt – beispielsweise beim Anfahren oder nach Lastwechseln. Die Formel 1-typische Bezeichnung dieser Einheit lautet MGU-H (Motor Generator Unit Heat).

Blitzschnelles Ansprechen, schneller als ein V8-Saugmotor
Größter Vorteil: Das Turboloch – also das verzögerte Ansprechen auf Fahrpedalbefehle bedingt durch die Trägheit des großen Laders – wird komplett eliminiert. Die Ansprechzeit wird stark reduziert und ist noch kürzer als bei einem V8-Saugmotor. Der elektrische Turbolader hat noch einen weiteren Vorzug: Er nutzt einen Teil der überschüssigen Energie aus dem Abgasstrom, um als Generator elektrische Energie zu erzeugen und diese entweder per Rekuperation in der Hochvolt Lithium-Ionen-Batterie zu speichern oder als zusätzlichen Vortrieb einem weiteren Elektromotor zuzuführen. Dieser leistet 120 kW, ist direkt am Verbrennungsmotor positioniert und über einen Stirnradantrieb mit der Kurbelwelle verbunden (MGU-K = Motor Generator Unit Kinetic) – ebenfalls eine Technologie, die in der Formel 1 für höchste Effizienz und Performance sorgt.

Neuer Allradantrieb mit rein elektrisch angetriebener Vorderachse
Hinzu kommen werden zwei weitere, je 120 kW starke Elektromotoren an der Vorderachse. Sie sind mit je einem Untersetzungsgetriebe mit den Vorderrädern verbunden. Die rein elektrisch angetriebene Vorderachse wird das individuelle Beschleunigen und Abbremsen jeweils radselektiv und damit eine individuelle Drehmomentverteilung für besonders hohe Fahrdynamik („ Torque Vectoring“) ermöglichen. Außerdem lässt sich mit den Achsmotoren auch die Bremsenergie optimal zur Rekuperation nutzen, und zwar unter Alltagsfahrbedingungen voraussichtlich bis zu 80 Prozent. Diese Energie wird in der Batterie gespeichert und steht für eine längere elektrische Reichweite zur Verfügung. Jeder Elektromotor wird von einer eigenen Leistungselektronik gesteuert, die in räumlicher Nähe zu den E-Maschinen im Wagenboden platziert ist.

Spitzenwert beim thermischen Wirkungsgrad
Der thermische Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors mit elektrischem Turbolader (MGU-H) in Verbindung mit dem Elektromotor an der Kurbelwelle (MGU-K) wird über 40 Prozent erreichen. Das ist ein für Serienfahrzeuge bisher unerreichter Spitzenwert und beweist die führende Stellung des Antriebsstrangs auch beim Thema Effizienz. Das bedeutet: Aus jedem Liter Kraftstoff gewinnt das Showcar deutlich mehr Energie für den Vortrieb als andere Automobile. Es ist damit gleichermaßen sparsam wie leistungsstark. Zum Vergleich: Der thermodynamische Wirkungsgrad herkömmlicher Verbrennungsmotoren liegt bei rund 33 bis 38 Prozent.
Die Daten im Überblick

Showcar Mercedes-AMG Project ONE
Antrieb Hinterachse
1,6-Liter-V6 mit Direkteinspritzung, vier Ventilen pro Zylinder, vier obenliegenden Nockenwellen und elektrisch unterstützte Single-Turboaufladung sowie einem mit der Kurbelwelle verbundenem E-Motor
Hubraum
1.600 cm3
Leistung Antrieb Hinterachse
> 500 kW
Leistung Antrieb Vorderachse
2 x 120 kW
System-Leistung
> 740 kW (> 1.000 PS)
Elektrische Reichweite
25 km
Antrieb
Variabler Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit hybrid-angetriebener Hinterachse, elektrisch angetriebener Vorderachse und Torque Vectoring
Getriebe
Automatisiertes AMG SPEEDSHIFT 8-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung 0-200 km/h
< 6 s
Höchstgeschwindigkeit
> 350 km/h
Lithium-Ionen-Batterie mit Formel 1-Technologie
Die Batteriezellen, deren Anordnung sowie die Zellkühlung entsprechen ebenfalls dem Mercedes-AMG Petronas Formel 1-Rennwagen. Für den Alltagsbetrieb wird die Anzahl im AMG Project ONE allerdings um ein vierfaches größer sein. Die Lithium-Ionen-Hochvolt-Batterie und der DC/DC-Wandler zur Unterstützung und Ladung des 12-V-Bordnetzes sind platzsparend hinter der Vorderachse im Wagenboden untergebracht.
Eine weitere Innovation ist die Hochspannung des EQ Power+ Antriebssystems, die mit 800 Volt statt der üblichen 400 Volt arbeitet. Durch die höhere Spannungslage lassen sich beispielsweise die Leitungsquerschnitte deutlich reduzieren und entsprechend Bauraum und Gewicht einsparen.

Intelligente Betriebsstrategien für optimale Leistung und Effizienz
Insgesamt bietet das High Performance Plug-in-Hybrid Antriebssystem EQ Power+ zahlreiche intelligente Betriebsstrategien, die optimal auf unterschiedliche Einsatzszenarien abgestimmt sind. Die Fahrprogramme reichen dabei vom rein elektrischen Betrieb bis hin zu einem hochdynamischen Modus, der einer Einstellung entspricht, die in der Formel 1 im Qualifying für bestmögliche Rundenzeiten benutzt wird. Trotz der hohen Systemkomplexität wird der Fahrer – abhängig von seiner aktuellen Anforderung ‑ stets die optimale Kombination aus Performance und Effizienz erhalten. Dabei greifen die Entwickler von Mercedes-AMG auf die langjährigen Erfahrungen und das Know-how aus der Formel 1, dem SLS AMG Electric Drive sowie der Forschung und Entwicklung der Daimler AG zurück.
So kann der Fahrer beispielsweise rein elektrisch anfahren, wobei zunächst nur die Elektromotoren an der Vorderachse das Hypercar antreiben und der Elektromotor auf der Kurbelwelle kurzfristige Beschleunigungswünsche unterstützt. Tritt der Fahrer noch stärker aufs Pedal und fordert mehr Leistung ab, schaltet sich der V6-Motor dazu. Mit zunehmender Drehzahl entfesselt der Antriebsstrang seine volle Leistung. Mit Race Start-Funktion sind beeindruckende Beschleunigungswerte möglich: Die Beschleunigung 0‑2 00 km/h ist in weniger als sechs Sekunden erledigt.
Geht der Fahrer wieder vom Gas und lässt das Fahrzeug rollen, schaltet das System auf den Elektroantrieb der Vorderachse um – und gewinnt beim Bremsen unter normalen Fahrbedingungen bis zu 80 Prozent Energie zurück, die in die Batterie eingespeist werden.

Komplett neues, automatisiertes 8-Gang-Schaltgetriebe
Die Kraftübertragung auf die Hinterräder wird mittels eines komplett neu für das Mercedes-AMG Project ONE entwickelten 8-Gang-Schaltgetriebes erfolgen. Es wird hydraulisch aktuiert und kann manuell über Schaltpaddles am Lenkrad oder automatisiert geschaltet werden.
Basis für die überragenden Fahreigenschaften des Mercedes-AMG Project ONE bildet das leichte und hochfeste Carbon-Monocoque, dessen Technologie ebenfalls aus der Formel 1 stammt. Das gilt auch für die Integration von Motor und Getriebe: Beide erfüllen mittragende Funktionen und nehmen vollständig die hintere Radaufhängungen auf.

Mehrlenker-Fahrwerk mit innovativer Push-Rod-Federung
Hohen Aufwand betrieben auch die Fahrwerksentwickler. Vorn und hinten kommt eine Mehrlenkerkonstruktion zum Einsatz. Das einstellbare Gewindefahrwerk weist mehrere Besonderheiten auf: Die beiden Push-Rod-Federbeine liegen quer zur Fahrtrichtung. Die innovative Anordnung der Feder-/Dämpfereinheit ersetzt die Funktion und Verwendung eines üblichen Rohr-Querstabilisators. Diese Lösung verhindert zuverlässig Wankbewegungen auch bei sehr schnellen Richtungswechseln, ohne unkomfortabel zu sein.
Die Gesamtabstimmung von Federn und Dämpfern wurde auf ein perfekt ausgewogenes, leicht beherrschbares und vor allem sportliches Fahrverhalten ausgelegt. Dazu tragen auch der Allradantrieb und das Torque Vectoring bei. ABS ist serienmäßig, das ESP® wie bei AMG üblich in drei Stufen regulierbar. ESP® ON steht für hohe Sicherheit, ESP® SPORT HANDLING MODE erlaubt höheren Gierwinkel vor Eingriff des Systems für sportliche Fahrweise und ESP® OFF schaltet das System ab für sportliche Fahrweise auf abgesperrten Strecken.

Exklusives Schmiederad mit neuartiger Carbon-Teilabdeckung
Eine vollkommende Neuentwicklung ist auch das 10-Speichen-Aluminium-Schmiederad mit Zentralverschluss, das exklusiv dem Mercedes-AMG Project ONE vorbehalten ist. Es verfügt über eine radiale, aerodynamisch ausgefeilt gestaltete Teilabdeckung aus Carbon: Diese verbessert die Aerodynamik und den cW-Wert des Fahrzeugs durch eine bessere Umströmung des Rades.
Gleichzeitig sorgen je drei flache Belüftungsschlitze pro Speichenabschnitt für eine optimierte Wärmeableitung von den Bremsen. Ein weiterer Beweis dafür, wie das AMG Entwicklerteam auch kleinsten Einzelheiten höchste Aufmerksamkeit schenkt und damit die Gesamteffizienz des Hypercars steigert.
Vorn rollt das Mercedes-AMG Project ONE auf Rädern der Dimension 10,0 J x 19 mit 285/35 ZR 19 Michelin Pilot Sport Cup 2 Reifen, die exklusiv für das Hypercar entwickelt wurden, hinten auf 12,0 J x 20 Rädern, mit Michelin Pilot Sport Cup 2 Reifen in der Größe 335/30 ZR 20.
Für die Verzögerung kommt eine weiterentwickelte, gewichtsoptimierte Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage zum Einsatz. Das niedrige Gewicht reduziert die ungefederten Massen und steigert damit Fahrdynamik und Agilität. Zudem zeichnet sich die Keramikbremse durch längere Lebensdauer, höhere Korrosionsbeständigkeit sowie höhere thermische Stabilität aus. Optisch weisen der „AMG Carbon Ceramic“-Schriftzug und die speziell lackierten Bremssättel auf die besondere Bremsanlage hin.

Exterieur-Design: The Beauty and the Beast
Das Design des Showcars präsentiert sich von der Königsklasse des Motorsports inspiriert. Vor allem aber verkörpert es das Mercedes-AMG Prinzip, dass Faszination immer auch mit Funktion verknüpft ist. Jedes Teil erfüllt eine Aufgabe. So gibt das Mittelmotorkonzept die extrem muskulösen Proportionen mit weit vorn platziertem Cockpit, volumenreichen Radhäusern, Wespentaille und weit auslaufendem Heck vor.
„Der Mercedes-AMG Project ONE ist das hotteste und coolste Auto, das wir jemals gestaltet haben. Es vereint unsere Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit mit der Performance unserer Formel 1-Rennwagen und verkörpert Performance Luxury in optimaler Form”, sagt Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG. „Durch seine extreme Gestaltung markiert dieses Hypercar einen Meilenstein im Design – es gibt keine Linie, und das Interieur ist auf das Wesentliche reduziert.”

Die Frontansicht: Kraftvoll und funktional
Die große schwarze Frontschürze, deren diverse Lufteinlässe über die gesamte Fahrzeugbreite reichen, prägt die Frontansicht. Das trapezförmige Mittelteil trägt ein großes, weißes AMG Logo. Darüber befindet sich auf der Karosserie der Mercedes-Stern. Der AMG-typische A-Wing unter dem Mittelteil setzt einen silberfarbenen Akzent und geht nahtlos in die Kotflügel über.
Links und rechts dominieren große Lufteinlässe, die von U-förmigen Flaps eingerahmt sind und von je zwei schwarzen Querfinnen gegliedert werden. Flache LED-Scheinwerfer fügen sich nahtlos in die Karosseriekontur ein.
Durch die schwarzen Luftauslässe in der Fronthaube wird der warme Luftstrom seitlich um die Fahrerkabine herum geleitet. Dadurch gelangt ein Frischluftstrom ungehindert über die Fahrerkabine in den Ansaugtrakt auf dem Dach. Positiv beeinflussen auch der automatisch ausfahrende Frontsplitter und die aktiven Lüftungsschlitze (sogenannten Louvres) in den vorderen Radhäusern den Anpressdruck an der Vorderachse und tragen zur ausgeglichenen Aerobalance des Fahrzeuges bei.

Straffe Flanken, volumenreiche Kotflügel
Das geduckte, dynamische Greenhouse besitzt eine unverwechselbare, sphärische Architektur mit einer eigenständigen Fenstergrafik. Die große, dunkle Zone steht für wichtige technische Funktionen. Diese technischen Bauteile stehen optisch im Kontrast zur cleanen Gesamtform des Autos.
Auf dem Dach ist der aus der Formel 1 abgeleitete Lufteinlass dominant, über den der Motor große Mengen an Frischluft ansaugt. Der schwarze Einlass geht elegant in die schwarze vertikale Hai-Finne über: Sie verbessert die Seitenführung in schnellen Kurven. Die weit hinten positionierte Heckscheibe ist integraler Bestandteil der Ansaug/Dachfinnen-Einheit. Sie erlaubt einen Blick auf die Power-Unit. Zwei große NACA-Lufteinlässe garantieren die optimale Führung der Luftströme für die im Heckwagen platzierten Motor- und Getriebeölkühler.
Auch die Seitenansicht zeigt eine sinnliche und klare Flächengestaltung, ebenfalls verbunden mit funktionalen Features. Die Wagenflanken sind in der Mitte straff eingezogen, schwarze Luftleitflächen aus Carbon leiten den Luftstrom wie im Motorsport optimal um die Karosserie.
Das Petronas-grüne Paintbrush-Design an den Flanken hat derselbe Künstler gestaltet, der auch die Lackierung des Formel 1-Rennwagens entworfen hat. Über allen vier Rädern spannen sich eng anliegende Kotflügel wie Muskeln, die zum Sprung bereit sind.
Die Türen öffnen wie im Rennsport gleichzeitig nach vorn und nach oben. Hinten rechts befindet sich die Tankklappe, hinten links die Ladebuchse für die Plug-in-Hybridbatterie.

Das Heck: Faszination und Funktion
Die scharfe, senkrechte Abrisskante und der große, zweigeteilte Diffusor, der durch das zentrale Abgasendrohr unterbrochen wird, wie auch der zweistufig ausfahrbare, zweigeteilte Heckflügel bringen bei hohen Geschwindigkeiten aerodynamische Effizienz- und Performance-Vorteile. Die Gestaltung des Abgasendrohrs mit einem großen runden Auslass und zwei weiteren, kleinen runden Öffnungen wurde direkt von den Formel 1-Fahrzeugen übernommen.
Zum kraftvollen Auftritt trägt die Heckschürze mit ihrem voluminösen schwarzen Wabengitter und den Carbonteilen bei. Die Rückleuchten nehmen mit jeweils drei rautenförmigen Lichtelementen die grafische Gestaltung des AMG Markenlogos und damit auch das Design der Frontscheinwerfer auf.

Das Interieur: Formel 1 für zwei
Das Interieur-Designkonzept folgt der Funktion im Renneinsatz, was in der Radikalität der Formensprache zum Ausdruck kommt. So wird authentisch die Formel 1-Technik auf der Rennstrecke und der Straße erlebbar gemacht. Auch hier hat jedes Detail eine Funktion, nichts wurde aus lediglich optischen Gründen gestaltet. Im kühnen Minimalismus des Monocoque-Innenraums sind die reduzierten Komponenten hervorgehoben und gestalterisch sowie funktional inszeniert.
Das ergonomisch geschnittene Interieur bietet Raum für zwei Personen. Die Schalensitze mit verstellbaren Rückenlehnen sind in das Monocoque integriert. Pedale und Lenkrad lassen sich justieren, so dass der Pilot eine optimale Fahrposition einnehmen kann. Der Mitteltunnel separiert Fahrer und Beifahrerbereich optisch voneinander. Er fügt sich formschlüssig in die Sitzskulptur ein und folgt mit seiner flach ansteigenden Kontur dem Prinzip des Minimalismus.

Interieur mit funktionalen Strukturteilen
Der Leichtbau kommt auch durch das schlanke Flügelprofil der Instrumenten­tafel zum Ausdruck. Sie wirkt dadurch leicht und schwebend. Als funktionales Strukturteil versteift sie darüber hinaus das Monocoque des Mercedes-AMG Project ONE. Die zwei hochauflösenden, freistehenden 10-Zoll-Displays (einer leicht erhöht vor dem Fahrer, der andere rechts auf der Mittelkonsole dem Fahrer hin zugeneigt) sind mit hochwertigen und gewichtsoptimierten Echtmetallteilen adaptiert.
Die Doppeldüsen-Einheit hängt wie eine Gondel unterhalb des Centerscreens. Screen und Düsen verschmelzen zu einer Einheit und unterstreichen das auf Leichtbau getrimmte Gestaltungskonzept. Die Lüftungsdüsen nehmen die rechteckige Grundform der Displays wieder auf, ebenso die Mittelkonsole, in der sich der Start-Stopp-Knopf befindet.
Formschlüssig integriert bildet ein hochwertig gestaltetes Ablagefach, ein reduziertes Schalterfeld und der Engine-Start-Button eine Einheit. Das Ablagefach ist mit einem transparenten Deckel ausgestattet.

Lenkrad wie in der Formel 1
Das oben und unten horizontal abgeflachte Lenkrad mit integriertem Airbag bietet ebenso Motorsport-Funktionalität wie die beiden integrierten Controller, die sich mit unterschiedlichen Verstellfunktionen belegen lassen, wie z. B. die Fahrprogramme und die Fahrwerkseinstellungen, oder die LED-Schaltanzeige im oberen Lenkradbereich.
Die Türverkleidung ist in edlem und funktionalem Carbon ausgeführt und integriert sich formschlüssig in den sportlichen Innenraum. Wie eine Spiegelung der Aero-Winglets des Exterieurs wird das Volumen der Türverkleidung optisch aufgeschnitten und schafft Platz für eine Technikeinheit sowie ein großzügig konkav ausgeschältes Türmittelfeld. Eine Kassette aus Aluminium verbindet Luftdüsen und Fensterheberschalter, die als zwei tief eingelegte Rechtecke integriert sind.

Staufächer hinter den Sitzen, Bildschirm ersetzt Innenspiegel
Auch an Alltagstauglichkeit und Bedienkomfort haben die Mercedes-AMG Entwickler gedacht: Kleine Utensilien lassen sich in je einem Fach links und rechts hinter den Sitzen verstauen. Klimaanlage und elektrische Fensterheber sind serienmäßig an Bord, und das COMAND Infotainmentsystem stellt optimale Konnektivität sicher.
Das User Interface ist integrativ als eigenständiges Konzept platziert. Die wichtigsten Anzeigen befinden sich in Sichtlinie über dem Lenkrad auf die Straße, so dass der Fahrer nicht abgelenkt wird. Um optimale Sicht nach hinten zu gewährleisten, wird der Innenspiegel durch einen Bildschirm ersetzt, der Echtzeitaufnahmen des Hecks einer Mirrorcam zeigt. Das in Aluminium ausgeführte Bildschirmgehäuse ist formschlüssig in das Dach integriert und beherbergt weitere Bedienelemente.

Farben und Materialien aus dem Rennwagen
Inspiriert vom Mercedes AMG Petronas Formel 1-Rennwagen wurden auch die Farben und Materialien für den Innenraum ausgewählt. Die skulpturalen Rennsitze sind in schwarzem und rutschfestem Mikrofaservlies ausgeführt und erzeugen dadurch eine eindeutige Assoziation zum Rennsport. Unterbrochen werden die Flächen durch Nappaleder in magmagrau und Inlays in einem Sporttextilmesh, welches die Luftzirkulation der Sitze optimal unterstützt. Hinzu kommen gelbe Kontrastziernähte.

Das Mercedes-AMG Project ONE: Zukunft der Driving Performance
Fazit: Das Mercedes-AMG Project ONE wird nicht nur die aktuelle Formel 1 Hybrid-Technologie eins zu eins auf die Straße bringen und höchste Rennstreckenperformance mit problemloser Alltagstauglichkeit verbinden. Es dient auch dazu, umfangreiche Erkenntnisse bei performance-orientierter Plug-in-Hybrid-Antriebstechnik, weiterentwickelten Fahrwerkslayouts und einer erweiterten Fahrzeugelektronik zu sammeln, die zukünftigen AMG Serienfahrzeugen zugute kommen werden. Das Project ONE Team arbeitet tatkräftig daran, diese Vision erfolgreich auf die Straße zu bringen.






Sonntag, 10. September 2017

BMW Concept X7 iPerformance. Eine neue Großzügigkeit.

Mit dem BMW Concept X7 iPerformance präsentiert die BMW Group auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt nicht nur ein neues Fahrzeugkonzept für die Oberklasse, sondern definiert damit zugleich ein neues Verständnis von Luxus für die Marke BMW. Das Concept verkörpert dieses Luxusverständnis in Form eines präsenten Exterieurs mit fokussierter Linienführung und kombiniert es mit einem großzügigen Innenraum für 6 Personen, der auf das Wesentliche fokussiert: essentielle Formen, hochwertige Materialien sowie ein vernetztes Infotainmentsystem auf neuestem Stand der Technik. Als iPerformance Modell kombiniert das Concept die wegweisende BMW eDrive Technologie mit einem BMW TwinPower Turbo Benzinmotor zu einem höchst effizienten und dynamischen Plug-in-Hybrid-Antrieb, der in jeder Situation ein überlegenes Fahrerlebnis ermöglicht – lokal emissionsfrei.

Ausblick auf die Serie.
Die Studie gibt einen Ausblick auf das künftige Serienmodell, das im Jahr 2018 vorgestellt wird. Der zukünftige BMW X7 ist Teil der größten Modelloffensive in der Geschichte des Unternehmens. Im Rahmen der Strategie NUMBER ONE > NEXT will die BMW Group den Absatz und Umsatz in der Luxusklasse deutlich erhöhen. Der BMW X7 spielt dabei eine wichtige Rolle, wie Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW, erläutert: „Seit BMW damals im Jahr 1999 das Segment Sports Activity Vehicle mit dem ersten X5 gegründet hat, haben wir mit jedem weiteren X Fahrzeug neue Wege beschritten. Der BMW X7 setzt diese Tradition fort: Das neue Topmodell der X Familie erweitert das Angebot von BMW in der Luxusklasse und definiert den Begriff Luxus für die Marke BMW und darüber hinaus neu. Zudem verkörpert er eines der wichtigsten Elemente unserer Unternehmensstrategie NUMBER ONE > NEXT, unsere Präsenz in der Luxusklasse auszubauen. Außerdem liefert das BMW Concept X7 den Beweis dafür, dass es durchaus möglich ist, ein großes Sports Activity Vehicle mit einem elektrifiziertem Antrieb zu verbinden.

Ein Statement in Modernität, Luxus und Präsenz.
Das BMW Concept X7 iPerformance ist auf den ersten Blick als BMW SAV der Luxusklasse zu erkennen. Das eindrucksvolle Exterieur, die raumgreifenden Dimensionen und raffiniert gestaltete Proportionen vermitteln außerordentliche Präsenz: Moderne Ästhetik verbindet sich mit inhärenter Dynamik. „Das Concept erweitert die DNA eines BMW Sports Activity Vehicles in die Oberklasse. Die neue BMW Formensprache setzt über wenige, sehr präzise Linien und subtile Flächenarbeit neue Maßstäbe hinsichtlich Präsenz und Exklusivität", erläutert Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design. „Der BMW Concept X7 iPerformance wirkt luxuriös und modern durch seine ruhige Formensprache und unheimlich präzise Details", so van Hooydonk weiter.
Erlebbar wird der luxuriöse Charakter des BMW Concept X7 iPerformance besonders im Interieur. Die Größe des Fahrzeugs schafft die Basis für ein Innenraumerlebnis, das bei BMW bisher seinesgleichen sucht. Das Zusammenspiel von präzisen, reduzierten Formen und einem offenen Raumgefühl umgibt Fahrer und Mitfahrer mit einer ebenso exklusiven wie modernen Anmutung. Dazu machen die Möglichkeiten personalisierter, digitaler Vernetzung den Innenraum je nach Wunsch zu einem individuellen Ort des Rückzugs – oder der Produktivität.

Moderne Leichtigkeit im Interieur.
Im großzügigen Innenraum des BMW Concept X7 iPerformance kreieren klare Formen, warme Farben und ausgesuchte Materialien eine hoch exklusive, moderne Atmosphäre. Dazu sorgt das große Panoramadach für außergewöhnlich viel Platz über den Köpfen der Mitreisenden und vermittelt ein luftiges, nach oben offenes Raumgefühl. Sechs großzügige Sitzplätze verteilen sich auf drei Sitzreihen, vier davon als exklusive Einzelsitze dargestellt. Lediglich über einen schlanken Sitzfuß am Fahrzeugboden befestigt ermöglichen die Einzelsitze den Passagieren dahinter viel Beinfreiheit. Auf den Sitzwangen sorgt dunkles, olivbronzenes Leder mit dezenter Goldpigmentierung für Exklusivität im Detail. Leder in Rauchweiss auf dem restlichen Sitz setzt einen reizvollen Kontrast dazu. Die ebenfalls belederten, schalenförmigen Rückseiten der Einzelsitze unterstreichen das hochwertige, moderne Ambiente.

Perfektes Zusammenspiel von Material und Farbe.
Die dunkle Brüstungslinie unterhalb der Fenster zeichnet einen durchgängigen Horizont durch das Fahrzeug, der den hellen Innenraum weiter beruhigt. Dekormaterialien sind bewusst nur sparsam eingesetzt. An ausgewählten Stellen rundet jedoch offenporige Esche, dunkel gebeizt und matt, das natürliche Materialerlebnis ab. Ebenso setzen matte und polierte Aluminiumelemente gezielt hochwertige Akzente. Laserlichtfäden im Dach sowie die dynamische Ambiente- und Konturbeleuchtung unterstreichen subtil das luxuriöse Raumgefühl auf allen Sitzplätzen.

Essentielle Formen im Fahrerbereich.
In diesem modern und reduziert gestalteten Innenraum bietet die Fahrerperspektive die gewohnte BMW Fahrerorientierung. Die Gestaltung von Formen und Flächen in Instrumententafel, Mittelkonsole und Türen umschließt den Fahrer. Gleichzeitig sorgt die hohe Sitzposition für beste Rundumsicht und Überblick über das Verkehrsgeschehen. Im weiteren Verlauf der Instrumententafel sorgt die neue BMW Formensprache mit großzügigen Flächen und klaren Kanten für ein essentielles, modernes Erscheinungsbild. Die 12,3 Zoll großen Anzeigen von Kombi-Instrument und zentralem touchfähigen Informationsdisplay liegen sehr nah beieinander. Sie wirken dadurch wie ein zusammenhängendes, hochwertiges Display. Ein neues Bedienkonzept ermöglicht eine interaktive Bediendung beider Anzeigen. Darunter, in Center Stack und Mittelkonsole, unterstreicht die Bündelung von Funktionen in den ruhigen und straff modellierten Flächen die Reduktion auf das Wesentliche.  Teils hinterleuchtetes Kristallglas in dunklem „Silver Night“ setzt hochwertige Akzente an Bedienelementen wie Gangwahlschalter, iDrive-Controller sowie den Multifunktionstasten am Lenkrad.

Individuelles Infotainment durch nahtlose Einbindung der digitalen Welt ins Fahrzeug.
Die zweite Sitzreihe bietet mit zwei Einzelsitzen alle Vorteile der ersten Sitzreihe. Das Panoramadach ist erst deutlich hinter der zweiten Sitzreihe über eine Y-Struktur an die Karosserie angebunden, so dass auch die Mitfahrer auf den mittleren Plätzen das Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit erleben. Dazu genießen die Mitreisenden hier individuellen Infotainment-Komfort über die Touch-Monitore des Rear-Seat-Entertainment-Systems. Das BMW Concept X7 iPerformance zeigt damit die Vision der BMW Group einer nahtlosen Einbindung der digitalen Welt des Kunden ins Fahrzeug über BMW Connected. So stehen den Mitfahrern nicht nur hoch personalisierte, digitale Dienste wie die favorisierten Infotainment- oder Office-Inhalte zur Verfügung, mit denen sie die Fahrt ganz nach Wunsch komfortabler, unterhaltsamer oder produktiver gestalten können. Darüber hinaus können die Passagiere sogar Inhalte mit anderen Mitfahrern teilen und so beispielsweise per Touchgeste ein Lied an die Musikanlage des Fahrzeugs nach vorne schicken, dem Sitznachbarn einen interessanten Artikel in das Display senden oder das Navigationssystem mit einer der Adresse direkt aus einer Email heraus versorgen. Eine interaktive LED-Choreographie über Türen und Instrumententafel zeichnet die Kommunikation zwischen den Bildschirmen und den vorderen Displays nach.
Eindrucksvoll in Größe und Präsenz – das Exterieur.
Das raumgreifende Exterieur repräsentiert das exklusive Innenraumerlebnis selbstbewusst nach außen. Die klaren, aufrechten Proportionen mit großer Bodenfreiheit machen das BMW Concept X7 iPerformance auf den ersten Blick als X Fahrzeug erkennbar. Gleichzeitig spricht das Concept in zahlreichen Details und Designmerkmalen unverkennbar seine eigene, für BMW neue Designsprache, die es klar von bisherigen Modellen differenziert. Aus jedem Blickwinkel formt das Zusammenspiel von wenigen, präzisen Linien und raffiniert modellierten Flächen eine charakterstarke Aussage voller Modernität, Präsenz und Exklusivität.

Ein neues Gesicht in der BMW X Familie.
Die Frontpartie ist eine der prägnantesten Perspektiven des Concepts. Allein durch die Fahrzeughöhe erhebt sich die Front des neuen BMW X7 eindrucksvoll über der Straße. In einer vollkommen neuen Interpretation klassischer BMW Elemente fasst Frontgestaltung die unterschiedlichen Facetten des Fahrzeugs in einem starken graphischen Statement zusammen. Im Zentrum der aufrechten Frontsilhouette zieht die enorme, senkrecht stehende Doppelniere die Blicke auf sich. Nierenrahmen und –stäbe sind einteilig und massiv, wie aus dem Vollen gefräst. Auf den zweiten Blick offenbaren sich spannende Kontraste von glänzenden Kanten und matten Flächen, die den Fronteindruck hochwertig beleben.
Die flachen, gestreckten Doppelscheinwerfer mit BMW Laserlicht schließen im oberen Bereich an die große Doppelniere an. Eine blau gezeichnete X Signatur im BMW Laserlicht verweist selbstbewusst auf die Zugehörigkeit zur BMW SAV-Familie. In Kombination zeichnen Scheinwerfer und Doppelniere einen spannenden Kontrast aus horizontaler Dynamik und vertikaler Solidität, der die formale BMW Tradition der Front in die Zukunft überträgt. Große, straff modellierten Flächen fassen die BMW typischen Designikonen ein und unterstreichen damit den geschlossenen, kraftvoll präsenten Fronteindruck.
Eine prominente Spange zieht im unteren Teil der Frontschürze über die gesamte Breite und rahmt in einer vertikalen Bewegung die äußeren Lufteinlässe nach oben hin ein. Dies verleiht der Front zusätzlich Statur. Beinahe senkrechte Abrisskanten betonen den kraftvoll erhabenen Stand auf der Straße weiter. Typische X Merkmale wie der trapezförmige Stoßfänger oder der Unterfahrschutz sind nur angedeutet und zu Gunsten der klaren und exklusiven Flächensprache zurückhaltend gestaltet.

Beeindruckende Proportionen.
In der Seite präsentiert sich das BMW Concept X7 iPerformance als eindrucksvolle Erscheinung mit X typischer Bodenfreiheit. Durch die beinahe senkrecht stehende Front, den markanten, nahezu vertikalen Heckabschluss sowie den steil ansteigenden Winkel von Hinterrad zu Heckklappe erhalten die kraftvollen Proportionen eine moderne Note. Innerhalb der Silhouette verleiht die hohe Linienführung der Seite eine sehr souveräne Gestik. Die lange Schulterlinie streckt das Fahrzeug und verleiht der Seite athletische Spannung. Gleichzeitig unterteilt sie den Fahrzeugkörper in das luftige Greenhouse, das den großen Innenraum andeutet, und den kraftvollen Fahrzeugkörper darunter.
Erstmals bei einem X Fahrzeug sind die Radhäuser rund geschnitten und betonen die Exklusivität und Eleganz der Seite. Das präzise, raffinierte Spiel der Flächen integriert die kraftvollen Radhäuser in einer ästhetischen Bewegung. Dabei gewinnen die Flächen in Richtung Heck an Volumen und Kraft, was die subtile Dynamik der Seite weiter unterstreicht.

Prägnante Akzente in der Seite.
Im Schweller setzt eine prägnante Chromleiste einen exklusiven Kontrapunkt zu der lang gestreckten Schulterlinie und den raffinierten Flächen darunter. Analog zum Zierelement der Front rahmt die Chromleiste in der Seite den AirBreather ein, setzt damit einen vertikalen Akzent und läuft dann in einer geraden Linie bis ins Heck. Diese Einfassungen der Luftöffnungen Front, Seite und im Heck wirken geometrisch präzise und verleihen dem Fahrzeug eine stabile Solidität.
Die exklusive Außenfarbe Manhattan metallic taucht die Flächen und Formen in ein dunkles Olivbronze, das die Souveränität der Seite hochwertig unterstreicht. 23 Zoll-Leichtmetallfelgen verbinden mit ihrem ausdruckstarken Vielspeichendesign X typische Stabilität mit der Exklusivität einer BMW Luxuslimousine. Aerodynamisch optimierte Einsätze zwischen den Speichen reduzieren den Luftwiderstand. Darüber hinaus sorgen auch klare Abrisskanten an Front und Heck für bessere Umströmungswerte und setzen gleichzeitig starkes visuelles Statement, das die Effizienz des PlugIn-Hybrid Antriebskonzepts unterstreicht. Ein besonderes Highlight offenbart das BMW Concept X7 iPerformance aus der Draufsicht: Analog zu der Fensterfassung in der Seite ist auch das Panoramadach von einer markanten Chromleiste umgeben, die von A-Säule bis in das Heck und wieder zurückzieht. Dazwischen setzt die durchscheinende Y-Trägerstruktur des Daches einen modernen Akzent.

Kraft, Präsenz und Exklusivität im Heck.
Die Heckpartie des BMW Concept X7 iPerformance formt ein eindrucksvolles Statement aus kraftvoller Souveränität und exklusiver Eleganz. Vor allem in der Heckansicht wird der große Fahrzeugkörper deutlich, durch den das enorme Raumangebot erst möglich wird. Vertikale Abrisskanten definieren dabei klare Begrenzungen zur Fahrzeugseite. Innerhalb der aufrechten Hecksilhouette unterteilen die flachen Rückleuchten den Fahrzeugkörper, eine hochwertige Chromspange verbindet die beiden Leuchtenelemente. Die markant gestalteten Leuchten zeichnen eine dreidimensionale L-Form. Sie verleihen der Heckpartie einen technischen und gleichzeitig hochwertigen Akzent. Analog zur Front fassen die umgebenden Flächen die Leuchten wie Schmuckstücke ein. Zwischen den Radhäusern bildet die Heckschürze mit praktischer Tailgate-Öffnung die stabile Basis des Heckaufbaus. In der Heckschürze darunter verweisen die fehlenden Endrohrblenden auf das Plugin-Hybrid-Konzept. Ein angedeuteter Unterfahrschutz in Wagenfarbe schließt das Heck zur Straße hin hochwertig ab.

Individueller Markenauftritt für das BMW Luxussegment.
Im Zuge der bevorstehenden Modelloffensive präsentiert BMW einen neuen Auftritt für das eigene Luxussegment und schärft damit das Profil und die Positionierung der exklusivsten Fahrzeuge im Portfolio als eigenständige Produktkategorie. Neben der BMW 7er Reihe werden künftig auch der neue BMW 8er, der neue BMW X7 sowie der BMW i8 und der neue BMW i8 Roadster der umfangreich erweiterten Modellfamilie für das Luxussegment angehören. Die gemeinsame Identität und Haltung der Topmodelle spiegelt sich in einem neugestalteten Signet wider, das die in Schwarz-Weiß gehaltene Ausführung des vor 100 Jahren erstmals eingesetzten Hersteller-Logos mit dem ausgeschriebenen Unternehmensnamen Bayerische Motoren Werke kombiniert.
Das Signet verweist mit der klassisch-dezenten Anmutung des Logos und der ursprünglichen Firmenbezeichnung Bayerische Motoren Werke auf die einzigartige Geschichte des Unternehmens. Der Mut zu eigenständigen Lösungen und Konzepten sowie die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern und gestärkt aus ihnen hervorzugehen, sind fest in der Tradition von BMW verankert. Diese Haltung ist – vom ersten Höhenweltrekord-Flugmotor bis zur Gründung der Marke BMW i – nicht nur Garant des Erfolgs, sondern auch Ausdruck für Leidenschaft, Selbstbewusstsein und Zukunftsfähigkeit. Erstmals präsentiert wird der neue Auftritt für die Modelle des Luxussegments auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (14. – 24. September 2017).